Platzprobleme
im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Hosenfeld
Neuer Stand: Fuldaer Zeitung vom 26.02.2009
Neuer Stand: Fuldaer Zeitung vom 18.04.2009
Neuer Stand: Fuldaer Zeitung vom 30.08.2011
Neuer Stand: Fuldaer Zeitung vom 02.05.2012
Unser heutiges Feuerwehrhaus wurde Ende der 70er Jahre gebaut und in 1979 bezogen. Der Standort ist sehr zentral im Ort gelegen, so dass alle Feuerwehrkameraden das Feuerwehrhaus sehr gut erreichen können. Die Anfahrt zum Feuerwehrhaus erfolgt sternförmig von vielen Seiten somit müssen viele Kameraden nicht über vorfahrtsberechtigte Hauptstraßen fahren. Auch fürs Ausrücken ist der Standort optimal, nach nur wenigen Metern sind wir auf der wichtigsten Hauptstraße um somit nach allen Richtungen des Einsatzgebietes zu fahren. Somit sind wir in der Lage, schnell und innerhalb der geforderten Fristen unseren Bürgern Hilfe zu leisten.
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Das Feuerwehrhaus hat 2 Stellplätze, einen kleinen Spindraum, kleine Kellerräume mit Sanitären Anlagen. Der Schulungsraum ist am angrenzenden Bürgerhaus integriert und dient dort als Saalerweiterung. Jedoch ist das Feuerwehrhaus nicht mit den Anforderungen von heute, den Zuwächsen bei Fahrzeugen, Ausrüstung und Personal gewachsen. So mussten bereits für die Unterbringung des im Jahre 2000 in Dienst gestellt ELW1 eine Fertiggarage aufgestellt werden, für die nicht mehr im Feuerwehrhaus unter zu bringende Ausrüstung ein gebrauchter Lagercontainer angeschafft werden. |
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SchulungsraumDer eigentliche Schulungsraum ist im Bürgerhaus integriert und nicht direkt am Feuerwehrhaus. Da er dort als kleiner Saal bzw. der Saalerweiterung dient, hat die Feuerwehr keinerlei Möglichkeiten dort Schulungsequipment zu belassen, es gibt immer wieder Überschneidungen mit Bürgerhausbelegungen, so dass die FFW nicht nach ihren Erfordernissen den Schulungsraum nutzen kann. Daraufhin wurde in den 80er Jahren im Feuerwehrhaus der dortige Spindraum, der für die Unterbringung der Spinde viel zu klein ist, in Eigenleistung und mit Vereinsmitteln zum Schulungsraum umgebaut. Hierin kann man aber mit höchstens 17 Personen sinnvoll eine Unterrichtseinheit absolvieren, da mittlerweile in der Einsatzabteilung sowie der Jugendfeuerwehr im Schnitt jeweils 23 Kameradinnen und Kameraden kommen, reicht diese Möglichkeit nicht. |
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Spindraum Der offizielle Spindraum ist viel zu klein, dort könnte nicht mal die Hälfte der heutigen Spinde untergebracht werden. Daraufhin wurden die Spinde ebenfalls in den 80er Jahren in der Fahrzeughalle seitliche der Fahrzeuge angebracht, da es keine Alternative gab. Durch den permanenten Zuwachs sind heute an beiden Außenwänden auf die gesamte Länge Spinde untergebracht und es ist schon lange absehbar, dass auch dieses nicht ausreichen wird. Bedingt durch die größeren Fahrzeuge ist der Platz zwischen Fahrzeuge und Spinde viel zu eng. Desweiteren sind Einsatzkleidung sowie die Kameraden beim Umziehen den Abgasen und Rußpartikeln ausgesetzt. Weiteres großes Manko ist der Zugang zu den Spinden. Alle Feuerwehrangehörige müssen durch die Fahrzeugtore eintreten und sich neben den Fahrzeugen umziehen. Die Torbreite allein für die Fahrzeuge ist schon an der zulässigen Mindestgrenze. Somit besteht eine erhöhte Unfallgefahr durch ausrückende Fahrzeuge und gleichzeitig ankommende Kameraden. Dieser Zustand entspricht nicht den technischen Erfordernissen, auf diese Tatsache mit einem separaten Spindraum mit separatem Zugang wurde bereits 1989 und 1997 hingewiesen. |
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JugendfeuerwehrraumEinen eigenen Raum für die Jugendfeuerwehr gibt es nicht. Für die Unterbringung der Spinde für die Schutzkleidung der Jugendfeuerwehr steht lediglich ein Kellerraum von ca 8 m² zur Verfügung. Hier sind für 40 Jugendliche die Kleidung untergebracht. Die Kleidung muss in Fächer gestapelt und zusammengelegt werden auch wenn diese verschwitzt oder nass sind, zum Aufhängen steht kein ausreichender Platz zur Verfügung. Gleichzeitiges Umziehen ist nicht denkbar, die erste Aufgabe der Jugendleitern ist das Umziehen zu koordinieren. Dadurch das mittlerweile viele Mädchen in die Jugendfeuerwehr gekommen sind, ist die Koordination des Umziehens in nur einem Kellerraum besonders wichtig. Das Equipment für Ausbildung und Jugendaktivitäten ist im Feuerwehrhaus und Lagercontainer verteilt. Teilweise werden Dinge schon privat zu Hause bei den Mitgliedern des Jugendführungsteams aufbewahrt. |
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AtemschutzwerkstattVorgesehen und eingeplant war in diesem Feuerwehrhauskonzept keine Atemschutzwerkstatt. Da aber in den vergangenen Jahren das Thema Atemschutz dessen Pflege, Wartung und Dokumentation durch die Gesetze und Richtlinien immer mehr an Bedeutung gewann, wurde versucht dem Rechnung zu tragen. Es wurde ein Prüfkoffer angeschafft, ein Ersatzteillager eingerichtet, der Atemschutzgerätewart der FF Hosenfeld – Mitte wurde zum zentralen Ansprechpartner für alle Feuerwehren der Gemeinde. Um dieser zentralen Aufgabe gerecht zu werden bedurfte es einer geeigneten Atemschutzwerkstatt. Da hierfür kein Platz war, wurde in Abstimmung und mit viel Eigenleistung der sowieso nicht genutzte Duschraum im Keller zur Atemschutzwerkstatt umgebaut. Nun gab es einen abgeschlossenen Raum in dem die so sensiblen Dinge des Atemschutzes aufbewahrt waren, wo gearbeitet werden konnte, in dem die notwendigen Desinfektionen der Geräte vorgenommen werden konnten, ohne diese sofort wieder den Abgasen in der Fahrzeughalle auszusetzen. |
Dennoch entsprach diese Notlösung sicher nicht den ganzen Vorschriften und Gesetzen die an eine Atemschutzwerkstatt gestellt sind. Aus diesem Grunde wurde bei einer Überprüfung des Feuerwehrhauses im März 2006 die Atemschutzwerkstatt vom technischen Prüfdienst geschlossen.
Das Feuerwehrhaus ist in allen Belangen nicht mehr Stand der Technik und entspricht nicht den Anforderungen an die heutigen Aufgaben einer Feuerwehr. Zudem gibt es hohe Unfall- und Gesundheitsgefahren für die ehrenamtlichen freiwilligen Kameradinnen und Kameraden. Es besteht also seitens der politisch Verantwortlichen der Gemeinde dringender Handlungsbedarf den Zustand zu ändern.
Leider sehen wir trotz dieser genannten Mängeln und den Hinweisen von GUV und technischen Prüfdienst, die immerhin schon Teilbereiche Kraft Amtes geschlossen haben, keine Konzepte und Planungen um diesen Missstand zu beheben.
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